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In der aktuellen Juli-Ausgabe von Jagd & Jäger

nehmen sowohl das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten – als auch die Kreisgruppe Ahrweiler Stellung. Beide Texte haben wir für Sie als PDF (77 KB) hinterlegt.

Ergänzend sei erwähnt, dass offensichtlich die Verfasser des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Weinb und Forsten (MULEWF) versuchen, das jeden Tierschutz verhöhnende Fütterungsverbot mit den möglicherw angespannten Verhältnissen in einigen wenigen Rotwildrevieren im Ahrkreis zu rechtfertigen.

Uns geht es aber nicht um diese Einzelfälle. Uns geht es um die wild lebenden Tiere allgemein. In unserer Kulturlandschaft, die nicht nur durch Land- und Forstwirtschaft intensivst genutzt wird und in der sich zudem z jeder Tages- und Nachtzeit zahlreiche nichtjagende Naturnutzer tummeln, kann ein Wildbestand je nach örtlic Gegebenheiten nur durch individuelle Fütterungsmaßnahmen – wohl gemerkt zeitlich und artgerecht mengenmäßig beschränkt – erhalten werden.

Es ist müßig darüber zu streiten, ob der Winter zu hart war oder zu lange dauerte und daher zu wenig Äsung die wildlebenden Tiere vorhanden war, jedenfalls sind sehr viele – zu viele – schlicht und einfach verhungert. fragen die Landesregierung, ob sie das Verhungernlassen als tierschutzgerechte Maßnahme zur Regulierung Wildbeständen ansieht und wie sich dies mit der Landesverfassung verträgt:

Artikel 70 [Tierschutz] Tiere werden als Mitgeschöpfe geachtet. Sie werden im Rahmen der Gesetze vor vermeidbaren Leiden und Schäden geschützt.

Wir kämpfen weiter für das Wild, für die Prinzipien des Tierschutzes und damit für die Einhaltung der Verfass des Landes Rheinland Pfalz.

Das absolute Fütterungsverbot muss weg!!


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